Jörg Wambach - CFS und Gesetzliche Betreuung
   
  Jörg Wambach
  CFS und Gesetzliche Betreuung
 




In Kürze: Betreuer und Betreuter

  • Der Betreuer wird zur Unterstützung des Betroffenen bestellt (vgl. §1901 BGB , § 1902 BGB).
  • Der Betreute kann trotz Betreuung in allen Bereichen eigene Entscheidungen treffen und seine Angelegenheiten selbst regeln, soweit er dazu in der Lage ist und solange er sich dadurch nicht selbst schadet.
  • Der Betreuer ist laut Gesetz verpflichtet, nach dem Willen und zum Wohl des Betroffenen zu handeln, soweit es dem Betreuer zumutbar ist. Wichtige Entscheidungen muss er vorher mit dem Betreuten besprechen. Der Betreuer hat kein Recht über den Kopf des Betreuten hinweg zu entscheiden!
  • Ein Betreuer darf den zu Betreuenden nicht bevormunden!
  • Der Betreuer darf sich nicht in alles einmischen. Er hat nur die Angelegenheiten zu regeln, die der Betreute selbst nicht regeln kann und die das Betreuungsgericht (früher: Vormundschaftsgericht) im Beschluss festgelegt hat (innerhalb der sogenannten Aufgabenkreise).
  • Die Bestellung eines Betreuers sagt nichts über die Geschäftsfähigkeit des Betroffenen aus.
  • Einem Betreuten ist es nicht automatisch untersagt, zu wählen, zu heiraten oder ein Testament zu machen. Ob die Voraussetzungen dazu gegeben sind, muss im Bedarfsfall gesondert festgestellt werden.


 
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