Jörg Wambach - Depression versus CFS
   
  Jörg Wambach
  Depression versus CFS
 
Folgende Sympthome werden laut AOK bei einer Depression vermutet :

( Quelle : www.aok.de/bundesweit/91267.php )

Symptome

Die rezidivierende depressive Störung ist der einzelnen depressiven Episode sehr ähnlich. Der Begriff der Depression ist im medizinisch-psychiatrischen Sinn nicht unbedingt deckungsgleich mit dem im alltäglichen Sprachgebrauch. Im Volksmund wird die Depression meist mit Trauer gleichgesetzt, in der Medizin hingegen eher als "Gefühl der Gefühllosigkeit" oder "unerträgliche Leere" umschrieben. Diese depressive Stimmung ist eines der Grundsymptome der depressiven Episode, hinzu kommen Interessen- und Freudlosigkeit sowie Antriebslosigkeit und hohe Ermüdbarkeit. Diese drei Hauptsymptome müssen grundsätzlich zur Diagnose einer schweren depressiven Episode vorliegen, darüber hinaus mindestens fünf Zusatzsymptome. Solche sind Schlafstörungen, Suizidgedanken, Konzentrationsstörungen, vermindertes Selbstwertgefühl, Schuldgefühle, Appetitlosigkeit und Pessimismus. Daneben liegen bei einer schweren depressiven Episode oft somatische Symptome, wie z. B. Libidoverlust, Gewichtsverlust, Morgentief und frühmorgendliches Erwachen vor. Die schwere depressive Episode zeichnet sich auch dadurch aus, dass mit ihr schwerste Einschränkungen der Alltagsaktivitäten einhergehen. Wie die Begriffsfassung schon verdeutlicht, haben Depressionen in der Regel einen episodenhaften Verlauf mit zwischenzeitlicher Beschwerdefreiheit oder zumindest deutlicher Besserung. Die durchschnittliche Dauer einer depressiven Phase beträgt etwa 13 Wochen, unbehandelt 4 - 12 Monate, die Dauer der Phase zwischen den depressiven Episoden im Mittel vier bis fünf Jahre. Eine depressive Episode kann aber auch einmalig auftreten. Relativ häufig sind Gedanken an Selbstmord sowie Selbstmordversuche.

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Bei uns CFS erkrankten findet Ihr keine Gefühllosigkeit oder unerträgliche Leere,
wir haben durchaus Gefühle wie Freude,Glücksgefühle aber auch Trauer und vor allem Wut.
Und wir haben defintiv keine innere Leere.
Wir sind immer darauf aus herauszufinden wie unsere Krankheit entstanden ist
und sind auch immer auf dem laufenden was den aktuellen Stand der Wissenschaft anbelangt.
Und ganz sicher haben wir kein vermindertes Selbstwertgefühl oder sogar Schuldgefühl,
wir haben keine Appetitlosigkeit oder sind Pessimisten, wir glauben ganz fest daran das
es irgendwann eine Lösung oder auch nur eine Besserung für unsere Krankheit gibt.
Und Libidoverlust ist bei uns mit Sicherheit auch nicht vorhanden, bei mir ist es so
das ich jeden Tag Poppen könnte wen ich was vors Rohr bekäme und wir haben auch kein Morgentief
sondern wir haben am Morgen das Gefühl als ob uns ein Laster überfahren hätte und das die ganze Nacht,
trotzdem kämpfen wir uns auf und versuchen soweit es unsere Kraft zulässt den Tag zu meistern, bis wir unsere erste Ruhepause brauchen.
Und was heisst frühmorgendliches Erwachen?
Ich wache jeden Morgen auf so wie jeder andere Mensch auch.
Heisst das dann das alle die Morgens aufwachen, das diese Menschen alle depressiv sind?
Ich hasse es wen mir irgendwelche Sympthome unterstellt die mir nur subjektivtiver Natur sind.
Und was ich noch mehr hasse ist, wen mir unterstellt wird das ich an meiner Situation und an meiner
Krankheit selbst schuld bin.Liebe Leute das nennt man Viktimisierung.
Oder glaubt Ihr das Frauen selbst Schuld sind wen Sie vergewaltigt werden, nur weil Sie sich
dementsprechend kleiden?Oder glaubt Ihr das die Juden für den Holocaust selbst verantwortlich
waren weil Sie Juden waren?
Das glaubt Ihr bestimmt nicht, warum glaubt Ihr dann das wir selbst Schuld sind an unserer Krankheit?
Oder warum glaubt Ihr uns mit Psychotherapie heilen zu können?
Was soll dabei passieren? Wollt Ihr die Viren totquatschen?

CFS Depression
Infektiöser Beginn in mehr als 80% der Falle Tritt nur selten infolge einer Infektion auf
Erschöpfung ist ein notwendiges Kriterium für die Diagnose Eine Veränderung der Stimmungslage ist notwendige Bedingung für eine Diagnose
Schwere Erschöpfung haben 100% Schwere Erschöpfung haben 28%
Muskel- und/oder Gelenkschmerzen und erhebliche Kopfschmerzen
Gewöhnlich nicht mit einer Schmerzsymptomatik verbunden
Schwankungen der Symptomatik im Tagesverlauf, wobei der Nachmittag die schlimmste Zeit des Tages ist Schwankungen der Symptomatik im Tagesverlauf, wobei der Vormittag die schlimmste Zeit des Tages ist.
Orthostatische Intoleranz (Blutdruck sackt ab). Tachychardien (Herzklopfen) und andere autonome Dysfunkttonen treten häufig auf (Rowe & Calkins, 1998)
Keine Verknüpfung mit autonomen Symptomen
Immunologische Manifestationen einschließlich druckempfindlicher Lymphknoten, Halsschmerzen und Überempfindlichkeiten gegenüber Chemikalien und Nahrungsmitteln
Keine Verknüpfung mit immunologischen Symptomen

 

Verlust der thermostatischen Stabilität, Intoleranz gegenüber Temperaturextremen
Keine Verknüpfung mit thermostatischer Instabilität
Erschöpfung wird durch körperliche oder geistige Anstrengung verschlimmert haben 84% aller CFS ler
Erschöpfung und Stimmungslage verbessern sich mit körperlicher Betätigung
Verminderung positiver Gefühle (Energie. Schaffensfreude, Fröhlichkeit) Verstärkung negativer Gefühle (Apathie, Hoffnungslosigkeit. Selbstmordgedanken, Selbstvorwürfe)
Einschlafstörung haben 53%
Einschlafstörung 26%
Frühes Erwachen haben 19%
Frühes Erwachen haben 58%

Hoffnungsvoll oder unbedingtes gesund-werden-wollen. Ergreift Initiative bei der Suche nach Behandlung

Hoffnungslos und hilflos, geringe Fähigkeit, etwas zu bewirken, Schuldgefühle, geringe Selbstachtung, hängt nicht am Leben
Kinder haben eine bessere Prognose als Erwachsene Kinder haben eine schlechtere Prognose als Erwachsene
Grippeartige Episoden haben 54%
Grippeartige Episoden haben 15%
Cortisol Tagesprofil tief Cortisol Tagesprofil hoch
Niedriger Hautwiderstand (Decoder-Messung bei uns) Hoher Hautwiderstand (Finger zu Finger)
3-4 Grad höhere Hauttemperatur der Extremitäten  Niedrigere Hauttemperatur (Finger)
CFS Depression

 





 
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